Es wurde gefordert, Free- und Shareware auf der Startseite zu Kennzeichnen. Grundsätzlich eine gute Idee.
Aber jetzt das ganze mal aus der Sicht eines Herstellers:
Welche Kosten fallen denn für "FREEWARE" an?
- Entwickler / Programmierer
- WebHoster
- Markenschutz
- Lizenzen für Entwicklungsumgebungen
- Lizenzen für Installer ...
Was bedeutet das im einzelnen.
Punkt 1:
dürfte selbsterklärend sein
Punkt 2:
Hat man ein gutes Programm geschrieben und ist es bei vielen Downloadforen gelistet, so ist das natürlich ersteinmal perfekt.
Nur, die meisten Downloadanbieter hosten den Download nicht selbst, sondern verweisen auf - in diesem Falle - unsere Web-Seite. Dies hat zur Folge, dass in einem Monat mehrere Hundert Gigabyte Traffic zusammenkommen können. Also - man braucht einen eigenen Server und einen Provider, der ein enormen traffic zu einem relativ günstigen Preis anbietet und auch eine entsprechende Verfügbarkeit garantiert
.
Punkt 3.
Man muss
prüfen, ob man mit seiner "FREEWARE" nicht irgendwelche Markenrechte anderer verletzt - dies geht übrigens nicht mit Google sondern übers Deutsche Patentamt - kostet Geld (machts ein Rechtsanwalt - kostets noch mehr Geld).
Punkt 4 und 5:
Allein die Anschffung von beispielsweise Software wie Visual Studio, Installshield, MSDN, div. Betriebssystemen schlagen schon - pro Arbeitsplatz mit mehreren Tausend Euro zu Buche
Im Klartext heist dies bei Freeware: Wir bezahlen Geld, damit der User Software benutzt? Also mal im Ernst, ausser Großkonzernen macht das niemenad - und die auch nur solange, bis keiner mehr ohne diese Software auskommt oder bis Sie Konkurenten ausgeschaltet haben.
Unsere Software kostet im Schnitt 19,95 € incl. Mwst. Wir halten dies nicht für zuviel. Ausserdem wird im Regelfall nur eine Lizenz erworben, die ist auch für Folgeversionen gültig.
Dafür ist
- a: unsere Software frei von Werbung
- b: unsere Web-Seite frei von Werbung
- c: unser Support kostenlos
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